Die Macht der Gewöhnheit

 

 

 

 

 

 

 

 

Hi!

Du bist wieder da und gemeinsam können wir

unser neues Thema denken:

 

Was macht die Macht der Gewohnheit? Mit mir? Mit DIR?

 

Es geht schon mal los,

indem ich mich permanent vertippe:

Gewöhnheit

schreibe ich,

Die Rechtschreibkorrektur bügelt mich wieder glatt –

doch heute will ich mich

gegen den Strich

bürsten!

 

Die Macht der Gewöhnheit macht uns

Was?

Gewöhnlich

Sie torpediert unsere Einzigartigkeit

mit banalen faden Alltagsgewürzen

wie zum Beispiel:

 

Zeit dem Fernseher schenken

Facebook auswendig lernen

Essen ohne Hunger…

drück auf repeat

 

Gewohnheit schaltet unsere

Wahrnehmung auf Stufe:

lauwarm

Ist egal

Macht eh nix

Das ist halt so

 STOP

Das will ich nicht

Ich will Abenteuer

Ich will Entspannung

Was ich nicht kann?

mittelmäßige Monotonie

 

Ich will den Unterschied entdecken

In Kleinigkeiten:

Sie beginnen zu leuchten

wie die Aufklebesternderl

fürs Kinderzimmer,

Fluoreszierend –

auch für Erwachsene

geeignet

 

Ich will am Miniaturhauptplatznachbau

In der Grottenbahn

Am Pöstlingberg in Linz

stehen

Und die Augen

Mindestens so weit

Wie eine 3 Jährige

aufreissen

MINDESTENS

Meine Gewohnheiten

Fühlen sich manchmal

Wie ein Rucksack an:

 

vollgeräumt

Mit allem, was ich eventuell

brauchen könnte oder

schon vergessen habe…

 

Schwer ist er…

auf meinen Schultern

und mein Rücken hat

Keinen Spass

 

Gewohnheitsmäßig

Alles drinnen lassen:

Alle Gefühle, Enttäuschungen

Immer mit dabei

Warum eigentlich denke ich mir?

 

Ich packe den Rucksack aus

Lege alles vor mich hin:

2 Labello? Den Stress von letzter Woche?

Ladegerät? Enttäuschung, weil ein geplantes Konzert nichts wurde?

Die riesige schwere Ledergeldtasche?

Das Gefühl NIEMALS mit der Arbeit fertig zu werden?

 

OK – das geht so nicht weiter

Ich überlege:

Was will ich HEUTE mitnehmen?

Was brauche ich wirklich? Dringend?

 

Dann räume ich neu ein:

Simsalabim

Gefühlte 100 Kilo weniger

auf meinen Schultern

 

Mit Leichtigkeit

Spaziere ich

durch die Strassen

elegant

Ein bissi Herbstsonne

Auf die Nase

Mmhhh…

Das ist gut!

Und morgen räume ich meinen Rücksack

wieder neu ein

 

Überlege ganz genau,

Was ich mitnehme…

 

Ich freue mich schon darauf! Und DU?

Was ist in deinem Rucksack drinnen? Schwer? Oder leicht?

Ich freue mich über deinen Kommentar.

Bussi, bis nächsten Mittwoch, Andrea

2 Gedanken zu „Die Macht der Gewöhnheit

  1. Hey Andrea,
    a lässige Gschicht der Blog! Gefällt mir, werd mi glei anmelden.
    Steil/schräg/witzig aber auch lebensnah was da so aus deinem Gehirn in deine Finger fließt.
    Ja, die Macht der Gewohnheit, wen hat sie nicht im Griff… aber immer öfter durchbreche ich diese einengenden Gedankenmuster und dann denk i ma bitte sei do ned so deppert und es gibt’s Gedankenmusteranarchie bei mir. Juchuuu, das Leben liebt mich ….

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