lange Schatten

Huhu!

Du bist wieder mit dabei, das ist schöön!

Mittwoch, unser Tag für „du kannst das“ Gedanken.

Kannst du dir vorstellen, das ist der 42. Mittwochsblog?

Kann es selbst kaum glauben.

Unser Thema heute:

Perfektion und ihr langer Schatten.

Was denkst du? Perfektion ist doch toll, oder?

Und alles hat einen Schatten, es kommt darauf an, wie das Licht fällt.

Da hast du recht.

Doch oft ist der Schatten von Perfektion so überproportional lange,

wie die Schleppe des Brautkleides von Lady Di 1981.

7,5 m

Sie konnte sich gar nicht mehr frei bewegen,

enorme Stolpergefahr!

Der Preis war hoch.

In jeder Hinsicht.

Einer dieser perfekten Momente mit langem Schatten war das…

 

Wir wissen: Perfektion ist immer nur die Spitze

des Eisberges.

Sie leuchtet hell und glasklar.

Verführerisch.

 

Der Unterbau bleibt im Meer verborgen,

geheimnisvoll und uneinschätzbar.

Perfektion kann unglaublich sein.

Vollkommen.

Marcel Hirscher ist ein gutes Beispiel –

Da hat von A bis Z alles zusammengepasst:

Die Ski mit dem besten Wachs, der Körper fit,

der Geist ruhig, der Anzug sitzt und der Start gelingt,

Papa schon im Ziel, er weiß, sein Junge kann es.

 

Klare Luft, Risiko, Freude am sich messen.

Bum – Bestzeit.

Der erste Platz am Podest.

Immer wieder.

Er konnte es abrufen, bis er nicht mehr wollte.

Hut ab. Helm ab.

Das ist die Spitze.

Das ist dort, wo die Luft am dünnsten ist.

Der perfekte Lauf im Winterwonderland,

vorbei an schneebedeckten Nadelhölzern

in atemberaubendem Gelände.

Sogar beim Fernsehen

hat man noch das Gefühl von Pulverschnee im Gesicht.

Oder war es doch der Staubzucker vom Faschingskrapfen?

 

Ich frage mich:

Hat er das überhaupt gesehen, während seiner Fahrten, der Marcel?

In diesem Tempo?

 

Es spricht die absolute Nichtauskennerin in Punkto Skibiz,

Krapfen essend vor dem Fernseher werde ich zur Expertin –

ein Skistar wird meine Projektionsfläche.

Die Spitze:

legendäre Gefühle.

Unbeschreiblich – Grenzenlos

Der Unterbau:

lebenslanges Training

Jede Minute Focus.

Keine Faschingskrapfen.

 

Am Wegrand alle, die nicht mitgehen konnten,

weil sie sich verletzt haben,

die Freude am Training verloren,

der Schischuh drückte

und sie die Sonne im ungeeigneten Moment geblendet hat.

 

Doch womit identifizieren wir uns?

Mit dem Eisberg über Wasser oder dem Teil unter Wasser

oder beidem?

 

Woran orientierst du dich?

Was macht dich glücklich?

 

3D.

Ein Panoramablick!

Höhe und Tiefe und das Länge mal Breite.

Den Focus immer wieder fangen.

Die Kamera immer wieder scharf stellen.

Auch mal zur Seite schauen.

Entdecken.

Applaus für jemanden, der schneller am Ziel ist.

 

Dann verschwindet es, dieses monochrome Licht,

das der kalten Perfektion die Farben wegnimmt.

 

Stellen wir die Scheinwerfer ganz laut auf,

beleuchten wir, was wir sehen wollen.

Nicht alles steht im Licht –

beim genauen Hinsehen entdecken wir:

So viel Schönes!!

Ich wünsche dir noch eine gute Woche, voller Bestzeiten,

mit Panoramablick.

Bleib gesund. Alles Liebe, Andrea

 

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