Du kannst das

Der Vorteil vom Nachteil

 

 

 

 

 

 

 

 

Hallo!

Der Fasching ist für heuer erledigt.

Warst du verkleidet? 

Pippi Langstrumpf oder Schmetterling…

Jetzt sind wir abgeschminkt und 

kommen zur Sache:

Der Vorteil vom Nachteil

heißt dieser Mittwochsblog.

 

Ich hab mir da einen Gedanken eingefangen, 

den ich mit dir teilen möchte.

Keine Angst. 

Nicht den Corona Virus.

Ich habe den Du Kannst Das Infekt.

Fast ein wenig zu lustig für Aschermittwoch…

 

Erinnerst du dich, 

wie du deinen Körper als Jugendliche/er

wahrgenommen hast?

Schon eine Weile aus?

Oder noch präsent – dieser Blog wird auch U20 gelesen, 

was mich richtig richtig freut.

 

Meistens hatte der 

Pubertätsschmetterling

in mir nur eines im Sinn:

 

Ich will zurück in die Puppe, dort wars so kuschelig

Oder doch gleich wieder Raupe?

Ganz viel fressen und dann schlafen?

 

Während einem die Erwachsenenflügel wachsen, 

fühlt man sich fremd in den eigenen 4 Wänden seiner Haut.

 

Was soll ich mit diesem Schmetterlingskostüm? 

Zu bunt, zu eng, zu keine Ahnung.

Zurück in Muttis Bauch! – aber nein. 

Da gibts auch Krach – es fliegen die Fetzen durch die Wohnung

und die Hormone spielen einem einen Streich nach dem Anderen.

 

Mit 14 Jahren war ich relativ groß gewachsen:

Kaum hatte ich die fast 1,8 Meter Marke erreicht 

war alles was ich dachte:

Ich kriege nieeee einen Freund! 

NIE!!

Mit 16 haßte ich meine Beine, 

weil sie lang und dünn waren.

In der Schule wurde ich neben Gelse (vergiß das bitte sofort wieder) 

auch mal Storch genannt.

 

Außerdem hatte ich 

entscheidendes 

an meinen Lippen auszusetzen:

Die fand ich zu dick – wie aufgeblasen.

HAHA. 

Das vor den Zeiten permanenter Auf und Unterspritzungen.

Ja – aber die Gefühle waren echt.

Total.

Schmale Lippen waren angesagt

Katastrophe…

 

Meine Mankos von damals haben sich 

ein paar Erde – Sonnenumrundungen später 

als Vorzüge erwiesen.

Da schau.
Der Nachteil ist zum Vorteil geworden.

Mmh.

Das gibt mir zu denken. Dir auch?

 

Welche Nachteile kann ich denn noch auspacken, 

die ich in Vorteile verwandeln kann? 

Simsalabim

Gehen wir doch mal von der abgeschminkten Oberfläche

eine Etage tiefer.

Ernster.

 

Joni Mitchell ist eine supergute Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin.

Wenn du nicht weißt, wen ich meine, 

kannst du mal auf Youtube ihr Album Blue aufdrehen. 

Ihre Einzigartigkeit hörst du ab dem ersten Takt.

Warum? 

Sie spielt Gitarre wie keine andere…

Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Als Kind hatte sie Kinderlähmung und

kann seither ihre linke Hand nicht gut bewegen.

Um Gitarre spielen zu können,

hat sie mit speziellen Stimmungen herumexperimentiert

und so ihren ganz eigenen Sound geschaffen.

Sie hat aus einem ganz großen Minus ein riesiges Plus gemacht.
Sie hat den Wind gedreht. 

Mit ihrer Liebe zur Musik.

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Du weißt vielleicht, dass ich auch Stimmtraining 

für Jugendliche mache.

Ein zentrales Thema abseits von Musik ist Instagram. 

Sie leiden, die Mädels von heute… 

 

Ich habe meine großporigen Nasenflügel

nicht mit Selfies festgehalten.

 

Meine Klassenkolleginnen waren Maßstab, 

einige Mädels auf der Zugfahrt in die Schule

hatte ich zum Vergleichen. 

Und dann war noch Bravo.

Das wars. 

Kein 24 Stunden Instagram.

Kein „Ich will jemand anders sein“

„Ich gehöre nicht dazu“ 

nicht in dieser Dosis.

Oft gibt es Tränen im Unterricht. 

Ja und dann reden wir ein bissi.

Wie dringend doch ihr eigenes Gesicht gebraucht wird

und nicht das Uniform Insta Make up.

Das ist so langweilig. 

Augenbrauen mit Schablone.

Wimpernverlängerung in 3D

Gähn.

Unsere ganz eigene Herangehensweise
an Alltagsthemen, Handlungen, Kreativität, Spass.

Wir sind auf einer großen Entdeckungsreise.

Mittendrin. Mal Zuseher, mal Akteure.

Die Reise geht immer weiter.

Also dann:

Alles Liebe, mach’s gut, Andrea

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